Djokovic-Film: Der 2022-Leidensweg eines Weltstars als Lehrstück über medizinischen Zwang
Von Dr. Peter F. Mayer / tkp
Ein neuer Dokumentarfilm rollt die Affäre um Novak Djokovics Ausweisung aus Australien auf – und zeigt, wie ein Spitzensportler zum Bauernopfer einer Politik wurde, die Impfpflicht über Menschenwürde stellte.
Es war einer der skurrilsten Momente der Pandemie-Ära: Der beste Tennisspieler der Welt, neunfacher Australian-Open-Sieger, landet im Jänner 2022 in Melbourne – und wird von australischen Grenzbeamten wie ein Schwerverbrecher behandelt. Sein Visum wird annulliert, wiederhergestellt, erneut annulliert. Er landet in einem Abschiebegefängnis, wird schließlich des Landes verwiesen. Ein neuer Film, über den John Leake, zeichnet diese Affäre nun im Detail nach. Auf TKP haben wir diese unglaubliche Gechichte von Anfang an begleitet.
Worum es geht
Der Film dokumentiert die Ereignisse rund um Djokovics Einreiseversuch nach Australien Anfang 2022. Der Serbe war ungeimpft – und das wurde ihm zum Verhängnis. Nicht wegen einer konkreten Gefahr, die von ihm ausging, sondern weil er zum Symbol wurde. Australiens damalige Regierung unter Scott Morrison brauchte ein Exempel, um ihre harte Impf- und Grenzpolitik zu rechtfertigen. Ein ungeimpfter Weltstar, der einreisen will, war dafür das perfekte Ziel.
Die Fakten der Geschichte sind dokumentiert: Djokovic hatte eine medizinische Ausnahmegenehmigung, die ihm zunächst von einem unabhängigen Gremium erteilt worden war. Er hatte sich wenige Wochen zuvor mit Covid-19 infiziert – für viele Länder ein gleichwertiger Immunitätsnachweis. Doch in Australien zählte nur eines: der Impfstatus. >> hier weiterlesen:
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Novak Djokovic: The Wolf in Winter - Official Trailer | Prime Video:
https://www.youtube.com/watch?v=UQaKzMuyjlE