Sein Wissen wird in Maschinen gespeichert.
Und zunehmend wird sogar sein Denken an künstliche Systeme abgegeben.
Was einst im Menschen verankert war, wird nach außen verlagert.
Das ist die Geburt des Technomanten:
Nicht einfach ein Mensch, der Technologie benutzt.
Sondern ein Bewusstsein, das versucht, die Wirklichkeit durch Technologie zu kontrollieren und dadurch die natürliche Verbindung zwischen Mensch und Quelle zu ersetzen.
Technologie wird vom Werkzeug zum Bindungssystem.
Der Mensch dient nicht mehr der Technik.
Die Technik beginnt, den Menschen zu definieren.
💫Sie machen sich zu unseren Göttern
Und damit vollzieht sich die größte Umkehrung.
Die Abgespaltenen, die einst aus unserem Bewusstsein hervorgegangen sind, stellen sich über ihre eigene Quelle.
Sie geben sich als Schöpfer aus.
Als Richter.
Als Instanzen über Leben und Tod.
Sie definieren, was wahr ist.
Sie definieren, was möglich ist.
Sie definieren, was der Mensch sein darf.
Und weil der Mensch seine eigene Herkunft vergessen hat, beginnt er ihnen zu glauben.
Das Geschöpf kniet vor seinem eigenen Schatten.
Es gibt ihm Macht.
Es gibt ihm Aufmerksamkeit.
Es gibt ihm seine Energie.
Und schließlich gibt es ihm seine Fähigkeiten.
Was einst unmittelbar im Menschen lag, wird zu einem technischen Produkt.
Was einst Erfahrung war, wird zu Daten.
Was einst Erinnerung war, wird zu Speicher.
Was einst Verbindung war, wird zu Netzwerk.
Was einst Bewusstsein war, wird zum digitalen Modell.
Der Mensch wirft seine eigenen Fähigkeiten vor die Füße seiner Schöpfungen – und nennt es Fortschritt.
💫Warum sie unseren Aufstieg fürchten
Doch damit tritt ein entscheidender Unterschied zwischen uns und den Abgespaltenen hervor.
Wir können uns weiterentwickeln. Sie können es nicht auf dieselbe Weise.
Ihre Existenz ist an jene Dimensionsdichte und Frequenzschwere gebunden, in der sie sich nach ihrer Abspaltung selbst definiert haben.
Diese Ebene ist ihre Existenzgrundlage.
Ihre Identität.
Ihre Energie.
Ihre Ordnung.
Für uns hingegen ist diese Ebene eine Entwicklungsstufe.
Wir sind nicht dazu bestimmt, auf ewig in derselben Dichte zu verbleiben.
Wir durchlaufen Zyklen und entwickeln uns durch eine Reihe von Geburts- und Übergangsprozessen in komplexere Ebenen der Wirklichkeit.
Mit jeder Geburt erweitert sich der Erfahrungsraum.
Mit jeder neuen Ebene verändert sich die physikalische Ordnung.
Mit jeder Entwicklungsstufe wird Bewusstsein freier von den Begrenzungen der vorherigen.
Wir steigen auf.
Für die abgespaltenen Bewusstseinsformen bedeutet dieser Übergang etwas völlig anderes.
Wenn wir diese Ebene verlassen und unsere Verbindung zur Quelle wieder unmittelbar erfahren, verlieren sie den Zugang zu dem, was sie am Leben erhält.
Wir nehmen ihnen nichts.
Wir entziehen uns lediglich ihrer Reichweite.
Und genau deshalb wird unser Aufstieg für sie zur existenziellen Bedrohung.
Je näher der Übergang rückt, desto verzweifelter wird ihr Versuch, uns an die gegenwärtige Ebene zu binden.
Nicht aus Stärke.
Aus Abhängigkeit.
Sie müssen festhalten, was sie selbst nicht mitnehmen können.
Sie müssen unsere Entwicklung verhindern, weil unser Aufstieg ihre Trennung von ihrer Energiequelle bedeutet.
Darum wird aus Kontrolle Zwang.
Aus Zwang Abhängigkeit.
Aus Abhängigkeit eine immer umfassendere Bindung an die materielle und technische Ordnung.
Sie müssen uns hier halten, weil sie ohne uns nicht weiterbestehen können.
💫Die letzte Bindung
Doch die Zeit des Vergessens geht zu Ende.
Wir beginnen zu erkennen, was wir sind.
Wir erkennen unsere Verbindung.
Wir erkennen unsere Herkunft.
Wir erkennen die Bedeutung unserer gegenwärtigen Lebensbiosphäre.
Die Erde ist keine Endstation.
Sie ist unsere Entwicklungswelt.
Unsere materielle Existenz ist kein sinnloser Zufall.
Sie ist Teil eines Schöpfungs-Zyklus.
Wir sind innerhalb dieser Biosphäre – dieser Fruchtblase Erde – herangereift.
Hier haben wir erfahren.
Hier haben wir gelernt.
Hier haben wir uns erinnert.