🍂 Mabon – Das Fest der Fülle, der Dankbarkeit & des heiligen Gleichgewichts - Erntedankfest - Tag-und Nachtgleiche am 23.09.2026 um 02:05 Uhr🍂
„Wie außen, so innen – wie oben, so unten." Mabon lädt uns ein, diesen Ausgleich in uns selbst zu finden.
Spürst du es schon? Diese sanfte Veränderung in der Luft, dieses leise Summen einer neuen Jahreszeit, die sich ankündigt? Der Sommer legt seine goldenen Flügel zusammen, und ein neues Kapitel im großen Buch des Jahreskreises schlägt sich auf. Mabon – ein Wort, das auf der Zunge zergeht wie reife Feigen, ruft uns dazu auf, innezuhalten, tief durchzuatmen und mit offenem Herzen Danke zu sagen.
Am 23. September 2026 um 02:05 Uhr erreicht die Sonne exakt jenen magischen Punkt, an dem Tag und Nacht sich in perfekter Waage begegnen. Für einen einzigen, kostbaren Atemzug der Zeit herrscht vollkommene Harmonie zwischen Licht und Dunkelheit – bevor die Nächte beginnen, länger zu werden als die Tage.
🌾 Ursprung & Bedeutung – Die Geschichte hinter dem Namen
Mabon trägt einen der poetischsten Ursprungsmythen des gesamten Jahreskreises in sich. In der walisischen Mythologie ist Mabon der große Sohn der Muttergöttin Modron, der Erdmutter und Schutzherrin der „Anderswelt". Die Legende erzählt: Der kleine Sohn Mabon verschwand von der Erde, als er nur drei Nächte alt war, und seine Mutter litt sehr darunter und suchte überall nach ihm. Gefunden wurde er schließlich von drei Tieren – einer Amsel, einem Hirschen und einer Eule – tief in der Anderswelt, welche auch die Bauchhöhle der Mutter Erde ist.
Diese Anderswelt ist ein verzauberter Ort, aber auch ein Ort der Herausforderung – und nur an einem solchen Ort konnte der Sohn der Erde wiedergeboren werden, als Sohn des Lichts.
Ist das nicht eine wunderschöne Metapher für uns alle? Auch wir verschwinden manchmal in unserer eigenen „Anderswelt" – in Zweifeln, in Dunkelheit, in Prüfungen – nur um daraus wiedergeboren zu werden, gestärkt und voller neuem Licht.
Der Begriff „Mabon" selbst ist übrigens jünger, als man vermuten könnte: er wurde erst in den 1970er-Jahren von dem Wicca-Autor Aidan Kelly populär gemacht. Doch uralt hingegen ist der Brauch, Rituale zu dieser Zeit abzuhalten – denn ursprünglich war die Herbst-Tagundnachtgleiche vor allem ein landwirtschaftliches Fest, das die zweite Ernte einleitete.
👨👩👧👦 Mabon mit Kindern feiern – Die Magie an die nächste Generation weitergeben
Kinder besitzen von Natur aus eine unglaubliche Fähigkeit, das Heilige im Einfachen zu erkennen. Für sie ist ein bunter Ahornblatt ein Schatz, eine Kastanie ein Zauberobjekt. Nutze diese natürliche Verbundenheit!
🍂 So können Kinder Mabon erleben:
1.) Schatzsuche in der Natur
Mit Kindern macht es besonders Spaß, bunte Blätter, Eicheln oder Kastanien zu sammeln – sie sind eine kleine Erinnerung an die Vergänglichkeit des Moments und die Schönheit der Natur.
2.) Der Familien-Dankes-Altar
Kinder lieben es, mit den Früchten und kleinen Figuren, die auf einem Dankes-Altar stehen, zu spielen – und eine feine saisonale Dekoration entsteht so ganz nebenbei. Baut gemeinsam einen kleinen Jahreszeitentisch: mit Kastanien, Kürbissen, bunten Blättern und einer Kerze in warmen Herbstfarben.
3.) Das Dankbarkeits-Ritual mit Kerze
Eine wunderschön einfache Tradition: Zündet eine Kerze an, jedes Familienmitglied sagt, wofür es dankbar ist – dann pustet man die Kerze gemeinsam aus. Das klappt super mit Kindern, denn es macht das oft abstrakte Konzept „Dankbarkeit" greifbar und spielerisch.
4.) Naturmandalas legen
Ihr könnt mit den Kindern zusammen ein Mandala aus Herbstblättern legen oder aus Nüssen, Äpfeln, Beeren – ein kreatives, meditatives Ritual, das ganz nebenbei Feinmotorik, Geduld und Naturverbindung fördert.
5.) Rituale im Alltag verankern
Rituale zur Herbsttagundnachtgleiche können auch auf einem Spaziergang oder beim gemeinsamen Nachhauseweg von Kita oder Schule durch einen Park stattfinden. Du brauchst...
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Deine Jenny 🦋
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